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Im Laufe des Lebens verändert sich die weibliche Brust. Diese Änderungen können altersbedingt sein oder durch Faktoren wie eine Schwangerschaft und Stillen, sowie durch eine Gewichtsabnahme bedingt sein. Durch diese Faktoren können die Brüste schlaffer werden, da sie an Festigkeit verlieren. Diese Prozesse bringen auch eine Veränderung der Brustform mit sich. Mit einer Bruststraffung (Mastopexie) kann die Brust wieder in eine festere Form gebracht werden und dadurch den betroffenen Frauen ein neues Körpergefühl verleihen. Ist die Brust nicht nur schlaff, sondern hat auch an Volumen verloren, kann es sein, dass eine Bruststraffung allein nicht zum gewünschten Ergebnis führen kann. In diesen Situationen kann es sinnvoll sein, eine Brustvergrösserung zusammen mit der Bruststraffung durchzuführen, um das optimale Endergebnis zu erreichen. In diesem Fall wird von einer Augmentationsmastopexie gesprochen.

Sie fühlen sich subjektiv nicht wohl mit Ihren Brüsten und ziehen eine Bruststraffung in Erwägung? Hier erhalten Sie vier objektive Gründe, in welchen Situationen eine Bruststraffung sinnvoll sein kann: - Sie haben durch eine Schwangerschaft und das Stillen die Straffheit und etwas vom Volumen Ihrer Brüste verloren. - Sie fühlen sich mit der Grösse Ihrer Brüste wohl, allerdings stört Sie, dass ihre Brüste nach unten hängen. - Sie haben Brustwarzen die nicht nach vorne, sondern nach unten gerichtet sind. - Sie haben an Gewicht verloren und dadurch die Grösse und Straffheit Ihrer Brüste minimiert.

Aus medizinischer Sicht handelt es sich hierbei um keine Erkrankungen, die mit körperlichen Folgen verbunden sind. Viel wichtiger zu beachten ist, dass eine Veränderung der Brust eine psychische Belastung für Frauen darstellen kann. Sie fühlen sich in ihrem Körper nicht mehr wohl und dieses Gefühl hat Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und schlussendlich auf die Lebensqualität. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität kann in verschiedenen Bereichen stattfinden und sich auf das Berufs- und Privatleben auswirken. Fühlt sich eine Frau in ihrem Körper nicht wohl, so kann dies auch zu einer negativen Beeinflussung der Partnerschaft und des Sexuallebens führen.

Im Laufe des Lebens ändert sich bei jeder Frau die Form und die Straffheit der Brust, bei der einen Frau mehr und bei der anderen weniger. Ebenfalls kann es erblich bedingt sein, dass bei einer Frau die Brüste erschlaffen und im Zuge dessen hängen. Mit dem Alter verändert sich die Spannkraft und Elastizität der Haut, was z. B. einer der Gründe ist, warum Menschen Falten bekommen. Diese Veränderungen sind auch dafür verantwortlich, dass sich die Brüste bei Frauen im Laufe des Lebens verändern. Es gibt auch Fälle, in denen sich die beiden Brüste unterschiedlich entwickeln. In diesen Fällen hat die betroffene Frau eine Brust, die erschlafft und hängt, während die andere Brust ihre Festigkeit und Form beibehält. Diese Mammaasymmetrie kann mit einer Bruststraffung ausgeglichen werden. Das gleiche gilt für die tubuläre Brust. Bei einer tubulären Brust sind die Brüste der Frau schlauchförmig geformt und hängen in schweren Fällen stark nach unten. Doch auch Veränderungen im Leben wie eine Schwangerschaft oder das Stillen führen bei einem Grossteil der Frauen zu einer Veränderung der Brüste. Hierbei tritt häufig eine Kombination aus Verminderung der Straffheit und des Volumens auf. Gleiches kann eintreten, wenn eine Frau eine höhere Gewichtsabnahme hat. In diesen Fällen kann einen Bruststraffung allein häufig nicht das gewünschte Endergebnis liefern. Hier kann eine Bruststraffung in Kombination mit einer Brustvergrösserung (Augmentationsmastopexie) durchgeführt werden.

Der erste Schritt ist die Durchführung eines persönlichen Beratungsgespräches. In diesem Gespräch können Sie Ihre Wünsche äussern, wie die Brüste am Ende der Operation aussehen sollen. Die Aufgabe des Arztes besteht darin, Ihnen aufzuzeigen, welche Wünsche umgesetzt werden können oder sinnvoll sind. In diesem Gespräch können Sie Ihre Sorgen und Ängste in Bezug auf die Operation ansprechen. Auch hierfür nimmt sich der Arzt Zeit und leistet Aufklärungsarbeit.

Anschliessend findet eine Untersuchung Ihrer Brüste statt. Hierbei erfasst der Arzt die aktuelle Form und Beschaffenheit Ihrer Brust, sowie das Brustvolumen. Des Weiteren ist die Brustwarzengrösse, sowie die Positionierung dieser von Bedeutung, um ein natürliches Endergebnis zu erzielen.

Von den Brüsten werden Fotos gemacht. Mit Hilfe dieser Fotos kann der Arzt Ihnen am Bildschirm demonstrieren, welche Veränderungen er an Ihren Brüsten vornehmen kann und wie das Endergebnis aussehen kann. In diesem Gespräch klärt der Arzt Sie darüber auf, in welcher Art Narben entstehen und welche Risken und Komplikationen bei dieser Operation auftreten können.

Neben diesen spezifischen auf die Operation bezogenen Fragen führt der Arzt auch ein allgemeines Anamnesegespräch durch. Im Laufe dieses Gespräches wird Ihr aktueller Gesundheitszustand erfasst. In diesem Rahmen werden vorliegende Erkrankungen und die damit verbundene Medikamenteneinnahme ebenso erfasst wie Allergien oder Unverträglichkeiten. Ebenfalls werden Daten zu vorhergegangen medizinischen Eingriffen erfasst. Von Bedeutung in diesem Gespräch ist es auch, ob es familiäre Vorbelastungen in Bezug auf Brustkrebs gibt. Mit Hilfe dieser Fragen können die Risken, die mit der Narkose und Operation einhergehen, eingeschätzt und minimiert werden.

Das optimale Alter für eine Bruststraffung gibt es nicht. Eine Bruststraffung ist jedoch erst als sinnvoll zu erachten, wenn das Wachstum der Brüste vollständig abgeschlossen ist. Gleiches gilt, wenn eine Schwangerschaft geplant ist oder die Frau einen höheren Gewichtsverlust anstrebt. Beide Situationen können das Ergebnis einer vorherigen Bruststraffung verändern. Allerdings sollte dies nicht der ausschlaggebende Faktor sein, dass eine Frau sich gegen eine Bruststraffung entscheidet. Der Arzt muss die Patientin deutlich darüber aufklären, dass sich das Ergebnis der Bruststraffung hierdurch verändern kann und dass diese Veränderungen nicht exakt vorhergesagt werden können.

Vom Grundprinzip her verläuft jede Bruststraffung nach dem gleichen Muster. Das Ziel sind gestraffte und wohlgeformte Brüste, mit so wenig Narben wie möglich. Egal welche Schnitttechnik verwendet wird, der Operateur muss zunächst die Drüsen- und Fettkörper in der für die Operation notwendigen Menge von der Brustwand lösen. Die Drüsen- und Fettkörper werden umgeformt und die darüberliegende Haut in der passenden Menge minimiert. Des Weiteren müssen die Brustwarzen angehoben und bei Bedarf der Durchmesser des Warzenhofes angepasst werden, so dass am Ende natürlich geformte Brüste entstehen. Die Verbindung des Drüsengewebes mit der Brustwarze bleibt bestehen, so dass auch nach der Bruststraffung das Gefühl in den Brustwarzen vorhanden und damit eine Erregbarkeit möglich ist. Überwiegend bleibt durch dieses Vorgehen auch die Fähigkeit nach einer Bruststraffung ein Kind zu stillen erhalten.

Es gibt ca. 20 verschiedene Schnitttechniken. Welche Schnitttechnik in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der ursprünglichen Form der Brust oder der Hautelastizität. Von den über 20 Techniken werden meist die folgenden vier durchgeführt. Der Name der Schnitttechnik leitet sich von der Form der Narbe ab, die hierbei entsteht.

O-förmige Technik Bei dieser Technik wird lediglich ein kreisförmiger Streifen Haut um die Brustwarze herum entfernt. Es findet eine sogenannte periareoläre Straffung der Brust statt. Es sind keine weiteren Schnittführungen notwendig. Auf Grund des minimalen Eingriffes eignet sich diese Technik vor allem für Brüste, die wenig gestrafft werden müssen und wenig überschüssige Haut entfernt werden muss.

T-förmige Technik Bei dieser Technik schneidet der Operateur kreisförmig um den Warzenvorhof herum und führt den Schnitt anschliessend vom unteren Rand des Warzenhofes senkrecht nach unten bis er die Brustfalte erreicht. Hier schneidet er sowohl nach aussen und innen bis zum Rand der Brustfalte. Wird der Schnitt anschliessend betrachtet, ist ein auf dem Kopf stehendes T zu erkennen. Diese Technik ist besonders dann geeignet, wenn ein grosser Straffungseffekt erzielt werden soll und viel Hautüberschuss vorhanden ist.

L- oder J-förmige Technik Bei dieser Technik verläuft die Schnittführung zu Beginn identisch mit der vorhergehenden Technik. Nach dem senkrechten Schnitt nach unten erfolgt die Änderung. Bei der Lejour-Technik erfolgt der letzte horizontale Schnitt nach aussen, d.h. nur in eine Richtung. Diese Technik kann zur Straffung von Brüsten verwendet werden, bei denen der Hautüberschuss nur mässig ist.

I-förmige Technik Bei dieser Technik wird nochmals ein Schnitt weniger als bei der Lejour-Technik durchgeführt. Es wird lediglich der zirkuläre Schnitt um den Warzenvorhof und der senkrechte Schnitt bis zur Unterbrustfalte durchgeführt. Diese Technik kann nur bei Frauen angewendet werden, deren Haut noch eine gute Elastizität aufweist und sich spontan wieder zurückbilden kann. Ebenfalls kann mit dieser Technik lediglich ein kleiner Hautüberschuss entfernt werden.

Ein Bruststraffung dauert im Regelfall zwei bis drei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Operationstechnik kann die Bruststraffung ambulant durchgeführt werden oder es ist ein stationäre Aufenthalt von wenigen Tagen notwendig.

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Bruststraffung mit möglichen Risken verbunden und/oder es können Komplikationen auftreten. Allerdings sind schwerwiegende Komplikationen eher selten. Seltene Komplikationen sind schwerwiegende Thrombosen oder auch das Absterben von Gewebe. Trotzdem ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt Sie vor Beginn der Operation über mögliche Risken und Komplikationen aufklärt, auch über die selten auftretenden.

Risiken und Komplikationen: - Entstehung von Bluterergüssen (Hämatomen) - Schwellungen im Operationsgebiet - Ansammlungen von Wundflüssigkeit (Serom) - Störung der Wundheilung - Infektion der Schnittstellen - Gefühlsstörungen im Bereich der Brust (überwiegend vorrübergehend) - Verletzung von Nerven und/oder Gefäßen während des Eingriffes - Störung der Durchblutung - Störungen bei der Narbenbildung - Thrombose - Embolie

Es kann vorkommen, dass das Endergebnis einer Bruststraffung nicht symmetrisch ist und eine Korrekturoperation notwendig ist.

Werden sowohl vom Arzt als auch von der Patientin die vorgegebenen Richtlinien eingehalten, trägt dies dazu bei, die Risiken und Komplikationen auf ein Minimum zu reduzieren.

Haben Sie sich für eine Bruststraffungen entschieden und alle Einzelheiten mit dem behandelnden Arzt besprochen, können auch Sie durch Ihr Verhalten dazu beitragen, das Operationsergebnis zu verbessern und die Risken und Komplikationen zu minimieren.

Um die Wundheilung zu unterstützen, sollten Raucherinnen zwei Wochen vor und nach der Operation auf das Rauchen verzichten. Nikotin kann die Wundheilung beeinflussen und hierdurch zu Komplikationen führen. Des Weiteren gibt es Medikamente, die zur Verstärkung einer Blutung bzw. zu einer schlechteren Blutgerinnung beitragen. Hierzu zählt unter anderem Aspirin. Aber auch homöopathische Präparate können diesen Effekt haben. Der behandelnde Arzt händigt Ihnen beim Vorbereitungsgespräch für die Operation eine Auflistung der Stoffe aus, auf die Sie im angegeben Zeitraum vor der Operation verzichten sollten. Es ist für den reibungslosen Ablauf der Operation von grosser Bedeutung, dass diese Anweisungen eingehalten werden.

In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, dass vor der Bruststraffung eine Mammographie durchgeführt wird. Dies ist eine Einzelfallentscheidung des behandelnden Arztes.

Wenn Sie eine Bruststraffung ambulant durchführen lassen wollen, dann müssen Sie dafür Sorge tragen, dass Sie abgeholt werden und sich jemand die nachfolgenden 24 Stunden um Sie kümmern und Ihnen zur Hand gehen kann.

Nach einer erfolgreichen Bruststraffung gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst sind die Brüste einige Tage nach der Bruststraffung geschwollen und schmerzen. Der Schmerz geht von den Schnittstellen aus und kann auch in einen Spannungsschmerz übergehen. In den meisten Fällen klingen diese Schmerzen nach zwei bis fünf Tagen langsam ab. Bei Bedarf kann in dieser Situation ein Schmerzmittel eingenommen werden. Die Wahl der Schmerzmittel muss unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Denn auch nach der Operation muss auf blutverdünnende oder gerinnungshemmende Medikamente verzichtet werden. Haben Sie eine Wunddrainage erhalten wird diese je nach Art der Operation zeitnah entfernt.

Nach der Operation erhalten Sie einen Stütz-BH, der genau an Sie angepasst ist. Diesen sollten Sie für vier bis sechs Wochen durchgehend tragen. Dieser Stütz-BH trägt zum optimalen Heilungsprozess bei. Direkt nach der Operation sollten Sie auf das Heben schwerer Gegenstände verzichten. Ausserdem sollten Sie auf dem Rücken schlafen und für ca. sechs Wochen auf Sport oder andere intensiven körperlichen Aktivitäten verzichten. Beim Sex sollten Sie darauf achten, dass bis zum vollständigen Abschluss der Heilungsprozesses behutsam mit den Brüsten umgegangen wird.

Sobald die Verbände entfernt wurden, meistens einige Tage nach der Bruststraffung, können Sie sich wieder wie gewohnt duschen. Auf den Gang in die Sauna oder ein Vollbad sollten Sie noch ein paar Wochen verzichten, bis die Schwellungen deutlich zurückgegangen sind und die Narbenbildung abgeschlossen ist. Das Ziehen der Fänden findet in der Regel nach einer Woche statt. Wurden bei der Operation selbstauflösende Fäden verwendet, ist dieser Vorgang selbstverständlich nicht notwendig. Eine regelmässige Pflege und Reinigung der Narben unterstützten den Heilungsprozess.

Je nach Beruf kann ein Großteil der Frauen bereits wieder eine Woche nach der Bruststraffung zur Arbeit gehen.

Das endgültige Ergebnis einer Bruststraffung ist erst nach einigen Monaten sichtbar, wenn alle Schwellungen und Blutergüsse abgeklungen und die Schnitte vollständig verheilt sind.

Die Kosten für eine Bruststraffungen werden in den meisten Fällen nicht von einer Krankenkasse übernommen. Der Grund dafür ist, dass keine medizinische Indikation vorliegt, sondern die Operation aus ästhetischen Gründen durchgeführt wird. Es gibt Patientinnen, bei denen eine medizinische Indikation besteht, in diesen Fällen besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse, jedoch keine Verpflichtung.

Die Kosten für eine Bruststraffung sind von Arzt zu Arzt verschieden und sind auch immer von der Art der Operation abhängig, die durchgeführt werden soll. Ein genauer Kostenvoranschlag wird Ihnen im Beratungsgespräch vorgelegt.

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